Verhexte Kamera – Halloween statt Martinsumzug
Gestern war Martinsumzug. Das Wetter spielte mit, hunderte von Kindern gingen nach der Martinsmesse hinter dem auf einem Pferd sitzenden St. Martin her und sangen Lieder. Fackelträger der örtlichen Jugendfeuerwehr begleiteten links und recht den Umzug. Und nicht nur die Lichter der Laternen leuchteten, sondern auch die Augen der Kinder, die sie trugen. Dieses stimmungsvolle Ereignis lud geradezu dazu ein, auf Fotos festgehalten zu werden, um diese dann, zusammen mit einem kleinen Bericht, der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Zuhause angekommen, wurden die Fotos flugs auf den Computer übertragen. Doch dann der Schock. Was da auf dem Bildschirm zu sehen war, glich nicht einem stimmungsvollen Martinsumzug sondern eher einem wilden Halloweentanz. Geister und Lichtteufel hatten die schönen Bilder befallen. Von bunten Laternen und leuchtenden Kinderaugen keine Spur. Irgendwie war die Kamera wohl verhext.
Schlossromantik – Schloss Raesfeld im Herbst
Das weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannte Schloss Raesfeld verzaubert zu allen Jahreszeiten seine Besucher. Auch an sonnigen Herbsttagen, wenn die Sonne tief auf die farbenprächtigen Bäume des Schlossparks scheint und die schwarzen Schwäne anmutig über den Schlossteich ziehen, kommt so mancher Gast, der durch den Schlosspark spaziert, ins Träumen.
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Der Weg zur neuen Klappe
Einige Dinge im Leben werden erst wichtig, wenn sie einen selbst betreffen. Insbesondere dann, wenn es um medizinische Belange geht.
Es gibt im Internet eine Menge Informationen über Herzklappen-Operationen. Das ist erst einmal gut. Leider sind diese Informationen meist gespickt mit medizinischen Fachbegriffen, die einem Otto-Normalverbraucher mal so gar nichts sagen. Und natürlich bekommt der Patient vor der Operation ausführliche Informationsgespräche, die auch der Beruhigung dienen sollen. Doch leider ist man dabei oftmals so nervös und aufgeregt, dass eine Aufnahme der Fülle an Informationen kaum möglich ist.
Vor und nach der Operation haben mir Patientinnen und Patienten mitgeteilt, dass sie eigentlichen gar nicht wissen bzw. wussten, was auf sie zukommt. Gerade ältere und psychisch etwas labilere Menschen haben große Angst vor der anstehenden Operation und vor dem, was danach kommt.
Um betroffenen Menschen diese Angst etwas zu nehmen, wird Anfang 2010 ein Büchlein erscheinen, das mit möglichst wenigen Fachbegriffen und somit allgemeinverständlich und anschaulich den Verlauf von der Vorbereitung zur Operation bis zur Rehabilitationsmaßnahme beschreibt.
Kaminholz
Noch ist es für diese Jahreszeit verhältnismäßig warm, doch das kann sich schnell ändern. Wer in der glücklichen Lage ist, einen Kamin sein Eigen zu nennen, tut gut daran, sich um das nötige Holz zu kümmern. Als Stadtbewohner bieten Anzeigen in diverse Tageszeitungen gutes Holz. Am besten eignen sich Eiche oder Buche zum feuern. Auch Birke brennt noch recht lange und verströmt dabei den ihr typischen angenehmen Geruch.
Wer auf dem Land wohnt, kann sich beim Förster erkundigen, ob es nicht möglich ist, selbst Holz zu schlagen. Der Vorteil: Es ist in der Regel billiger. Der Nachteil: Das Holz muss noch lagern und der Hobbyholzfäller muss, um in öffentlichen Wäldern fällen zu dürfen, den Besitz eines so genannten Kettensägenführerscheins vorweisen.
Ist das Holz erst einmal beschafft und gestapelt, steht in der Winterzeit einem kuscheligen Abend am knisternden Kamin nichts mehr im Wege.
Was stört da auf dem Foto?
Bei meinen kurzen Fahrradtouren habe ich stets meine kleine Kamera dabei, immer in der Hoffnung auf ein gutes Motiv. Gerade jetzt, wo die Blätter anfangen, ihr grünes Blattkleid in herbstlich bunte Farben zu ändern und in der Sonne leuchten, die Felder meist abgeerntet sind und höchstens noch der Mais darauf wartet, eingefahren zu werden, ergeben sich oftmals gute Perspektiven.
Allerdings fallen dem genauen Betrachter auch Dinge auf, die mal so gar nicht in ein harmonisches Bild passen. So zum Beispiel auf dem Foto oben, dass von Weitem einen Teil des idyllischen Dorfes zeigt, in dem ich lebe. Nichts stört das Gesamtbild. Felder, Bäume, Scheunen, kleine Häuser und der Kirchturm im Mittelpunkt. So sollte es sein.
Doch die Realität sieht anders aus. Auf dem Foto unten ist die unretuschierte Wahrheit zu erkennen. Links (nur ein Flügel zu erkennen) und recht vom Kirchturm ist der Fortschritt in Form von Windkraftmühlen zu erkennen, die in den Himmel ragen. Die Menschen gewöhnen sich an den Anblick und nehmen die Windräder kaum noch wahr – bis sie auf einem Foto das Gesamtbild stören.

Sperling-Verlag entführt in Zauberwelten
Am 20.11.2009 ist es soweit. Das erste Buch des neu gegründeten Sperling-Verlags wird veröffentlicht. Der Titel des Buches lautet „Zauberhafte Herzen“. Eine Märchen-Anthologie, die große und kleine Kinder in die Welt der Hexen, Trolle, Prinzen und Prinzessinnen, Feen, Elfen und Wichtel entführt.
Über 40 Autoren erzählen von Zauberwesen, die uns schon seit Urzeiten durch das Leben begleiten und die Fantasie beflügeln. Und stets vermitteln sie den Lesern und Zuhörern die Erkenntnis: Wer Gutes tut, dem wird auch Gutes widerfahren.
„Zauberhafte Herzen“ ist eine Märchensammlung, die in herzerfrischender Weise, mal ernst, mal verspielt, mal aufregend und spannend, davon erzählt. Diese Märchen entführen uns in eine Welt goldener Herzen.

ab 20.11.2009 erhältlich
Softcover,
258 Seiten,
illustriert.
ISBN – 978-3-942104-00-5
Preis 12,80 €








































